Sie sind bei Zoff und guten Ideen zur Stelle: In den Primarschuleinheiten wurden die neuen Peacemaker auf ihre ersten Einsätze vorbereitet und die neuen Schülerrätinnen und -räte traten ihre Ämter an.
«Ich will Peacemakerin werden, weil ich nicht gerne Streit habe. Darum möchte ich helfen, diesen zu lösen», sagt eines der Kinder, die an der Peacemaker-Ausbildung teilgenommen haben. Sowohl im Wildenstein als auch im Klosterguet lernt immer zu Beginn des Schuljahres eine Gruppe von Kindern, wie sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen können, Konflikte zu lösen und sich aktiv für ein gutes Schulklima einzusetzen.
In verschiedenen Übungen stärken sie ihre Kommunikationsfähigkeiten, setzen sich mit Demokratie auseinander, lernen den Umgang mit herausfordernden Situationen und tauschen sich über ihre Rolle und Verantwortung aus. Sie sind nun wichtige Ansprechpersonen auf den Pausenplätzen und helfen bei Konflikten zwischen Kindern.
Im Wildenstein wurden zudem die neuen Mitglieder des Schülerrats durch die Schulsozialarbeit auf ihre Aufgaben vorbereitet. An ihrem Ausbildungstag beschäftigten sie sich mit verschiedenen Rechtsformen, guten Vorbildern und Mitwirkung – welche sie nun in echt erleben dürfen: Ziel des Schülerrates ist es, dass die Mitglieder in den Klassenräten Ideen sammeln für ein grösseres Projekt, welches sie im Laufe des Schuljahres umsetzen werden.
Sowohl das Mitwirken im Schülerrat als auch die Einsätze als Peacemaker sollen die Kinder ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und mitzubestimmen und unterstützen sie dabei, ein Demokratieverständnis zu entwickeln.

