Im Klosterguet starteten die Rorschacherberger Primarschulkinder ermutigt, im Wildenstein besinnlich in das neue Schuljahr.
«Warst du am Meer?» oder «Bist du auch mal bis 12 Uhr wach geblieben?» –nach der grossen Sommerpause sind die Ferien Thema Nummer eins bei den Kindern. Die Schulstartfeier hilft da, den Fokus wieder neu zu richten.
Im Wildenstein versammelten sich die Schülerinnen- und Schülerschar sowie das Personal auf dem Pausenplatz, wo Schulleiter Richard Müller ein Experiment in Achtsamkeit wagte: Er bat die Kinder, ruhig zu werden und in sich zu gehen, 330 Tage nach vorne zu schauen und sich vorzustellen, was sie dann über dieses Schuljahr gerne möchten sagen können. Was sie sich in Gedanken wohl ausgemalt haben? Jedenfalls klappte es: Für ein paar Minuten war es mucksmäuschenstill auf dem sonst so wuseligen Platz.
Im Klosterguet hingegen war das Mäuschen alles andere als still: Hier schmissen die sechsten Klassen von Aliza Dobler und Martin Widmer die Feier fast im Alleingang. Sie moderierten, sangen und führten ein Theater mit Mäusen, Schnecke, Spatz und Frosch auf, welche sich am Teich zur Mutprobe treffen. Und dabei feststellen: Nicht immer sind die Draufgängerischsten die Mutigsten … Wer vor so grossem Publikum auftritt, beweist allerdings ebenfalls Mut – das gibt Mumm fürs Schuljahr.



